Autor: Hönisch Martin

  • Der Frühling

    Der Frühling


    Meine Frage wie wohl Zarathustra über den Frühling denken würde, beantwortet die Künstliche Intelligenz mit diesen Worten. Wie ich finde passt das schon sehr in die Denkweise von Nietzsche. In „Also sprach Zarathustra“ spricht Nietzsche zu den Menschen, eine kritischen auseinander Setzung mit dem Individuum. Es verliert nicht die Aktualität.

    Das Ergebnis
    Friedrich Nietzsche<br>

    Friedrich Hermann Hartmann, Public domain, via Wikimedia Commons

    Im Werk von Friedrich Nietzsche ist Zarathustra der Schöpfer von Aphorismen und Lehren, die die potenzielle Erneuerung des menschlichen Geistes darlegen. Würde er über den Frühling sprechen, könnte seine Rede in Nietzsches lyrischer und provozierender Sprache etwa so klingen:

    „Siehe, wie der Frühling sich ankündigt: ein Vorbote des Lebens, ein Meister der Verwandlung. Wie die Erde ihre winterliche Last abschüttelt, so lege auch du die Schwere deiner Gedanken ab und öffne dich der Erneuerung! Der Frühling – er ist nicht nur die Jahreszeit der Natur, sondern der Natur in uns; er ist die Zeit, da unsere Seelen sich aufschwingen, sich dehnen, und nach jener lichten Höhe streben, in der die Luft rein und der Blick klar ist.

    Im Takte des Frühlings pulsiert die ewige Wiederkehr – das immer wiederholte Auferstehen des Lebens. Und du, mutiger Wanderer, bist aufgerufen, diesem Rhythmus zu folgen, ein Teil dieses unendlichen Kreislaufes zu werden, in dem jedes Ende nur den Keim eines neuen Anfangs birgt.

    Sage ‚Ja‘ zum Frühling und damit zum Leben, zum ständigen Über-sich-hinaus-Wachsen und zum unkalkulierbaren Spiel des Daseins, das sich niemals festlegen und in Formeln pressen lässt. Der Frühling, er ist wie die Jugend der Welt – voller Möglichkeiten, ein unausgeschriebenes Blatt, auf das wir unseren Willen schreiben können.

    Der Frühlingswind flüstert von fernen Ufern; er ruft dich, deinen eigenen Pfad zu schmieden, nicht in den Spuren der anderen zu treten. Erwache und atme tief ein – jeder Atemzug eine Inspiration, jeder Schritt eine Schöpfung, jedes erwachende Lebewesen ein Spiegel deiner eigenen Metamorphose. So erblühe, nicht nur einmal, sondern immer wieder, unbegrenzt und ungebunden, ein ewiger Frühling in der Seele des Übermenschen.“


    Zarathustras Worte würden den Frühling also als Metapher für persönliche Erneuerung und Erwachen verwenden, ein ständiges Anspornen des Individuums, über die eigene Existenz hinaus zu schreiten und ein Leben der Schöpfung und Selbstüberwindung zu führen.

    Mein Fazit über das was ich bis jetzt von Friedrich Nietzsche gelesen habe

    Mich inspiriert gerade Zarathustra, ein Ansporn zum Leben. Eine wirkliche tiefgreifende Lektüre, bringt mich in meinem engen Denken weiter in ein freieres Denken.

    1. Von Friedrich Hermann Hartmann – https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/04/10/0b/04100baec90c1015729b47f33c371476b.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=95970 ↩︎
  • Training zum „Der Alte Kammweg“

    Training zum „Der Alte Kammweg“

    An diesem frühlingshaften Februar Wochenende haben wir wieder mal unseren Rekord gebrochen. Der Fränkische Dünen Wanderweg hat es uns angetan. Früh morgens sind wir aufgebrochen – mit dem Zug nach Altdorf bei Nürnberg – ausgestiegen um die morgendliche Stimmung zu nutzen motiviert endlich eine unserer weitesten Distanzen zu topen. Seht selbst bei Komoot was wir geschafft haben.

    Es hatte nur kurz geregnet, das hat uns aber nicht abgehalten weiter zu machen. Denn unser Ziel steht jetzt fest, im Frühjahr von Kraslice bis nach Decin zu Fuss. Wir werden Euch berichten – freut Euch drauf. Der alte Kammweg von Sven Geisler im Fernsichtvertlag1 – Band1, das ist die Route für unser erstes großes Wandervorhaben. Seit Jahren Fieber ich schon darauf den alten Kammweg zu wandern, entstanden durch einen Artikel vom DAV-Panorama Artikel2.

  • Ausflug nach Kronach

    Ausflug nach Kronach

    Ausflug nach Kronach im Frankenwald. Der Fernwanderweg Frankenweg geht hier durch. Ein Weg der von der Saale bei Blankenstein ehemalige Innner Deutsche Grenze, beginnt. Eines der Etappenziele ist dabei Kronach.

    Wegmarkierung Frankenweg

    Die typische fränkische Küche war zu unserem begehren nicht geöffnet – so mussten wir uns mit einem Italiener begnügen. Wir sind auf Pfaden dem Maler Cranach gelaufen. Diese Festung Rosenberg thront regelrecht über der Stadt, man läuft an dem Gefängnis vorbei.

    In dieser kleinen Gallery könnt Ihr unsere Aufnahmen sehen die wir an dem Tag gemacht haben. Wir haben den Tag in Kronach genossen – Bis bald – wenn wir auf dem Fankenweg hindurch wandern.
    Es Grüßt Euch euer Martin.