Schlagwort: Wandern

  • Alter Kammweg 2.Teil

    Alter Kammweg 2.Teil

    Herzlich Willkommen zu unserem Reisebericht vom Alten Kammweg. Wir grüßen Euch ganz herzlich. Macht es Euch gemütlich. Diesmal wird es spannend.

    Der zweite Teil einer besonderen Reise (zum ersten Teil). Begonnen hat diese Reise mit der Idee, zum Riesengebirge zu wandern und dabei auch vergangenen Zeiten nachzuspüren.

    Unsere Wanderung sollte uns ja an einem Wanderweg entlangführen, den es so heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Zurück in eine Zeit vor dem 1.Weltkrieg, in der Vorstellungskraft, da kann man Dörfer wieder aufbauen, Wälder wieder undurchdringlich sehen. Einzelne Wanderwege sind in ihrem Verlauf trotzdem wie zu Beginn um 1900. Unser Reiseführer und Inspirationsquelle war Swen Geisler`s Fernsichtverlag.

    Zu jedem der 12 Tage haben wir ein paar Zeilen notiert und wollen Euch da gern die Schmankerl präsentieren. Die Fotogalerie könnt Ihr bei Interesse anklicken und Euch ein paar Bilder anschauen.

    Damit Ihr eine Vorstellung bekommt, wo unser Wanderweg verlief, seht Ihr auf einer Karte jeweils den Streckenverlauf. Die vormals deutschen Ortsnamen stehen in Klammern.

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und Gucken und einen schönen Sommer 2025!


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  • Bayern, eine Sicht.

    Bayern, eine Sicht.

    Bayern – Ein Blick aus der Perspektive eines Reisenden
    Als wir unsere kleine Wochenendtour ins Ammergebirge unternahmen, machten wir einige Entdeckungen. Besonders traf mich der Konservatismus in Bayern mit einiger Wucht. Es war, als ob alles in eine idealisierte und rückwärtsgewandte Welt einer verträumt schönen, vergangenen Zeit des Mittelalters eintauchte. Heraus aus der Gegenwart und hinein in eine Vergangenheit der Träumerei. War es Wirklichkeit oder doch nur eine Illusion?


    Ludwig II. von Bayern – Ein Monarch im Widerstand gegen die Moderne

    Bei unserer Reise ins Ammergebirge wurde ich tief von der Atmosphäre berührt, die König Ludwig II. hinterlassen hat. Sein Schloss Linderhof und die prachtvollen Bauwerke schienen wie ein verzweifelter Versuch, sich gegen die moderne Welt, die aufkommende Demokratie und die ungewisse Zukunft zu wehren. Inmitten der beeindruckenden Landschaft fand ich mich in einer idealisierten und rückwärtsgewandten Realität wieder, die an eine verträumt schöne, vergangene Zeit des Mittelalters erinnerte.
    Ludwig II. schuf nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern entblößte auch seine Sehnsucht nach einer Welt, in der die Monarchie noch das Sagen hatte und alte Werte in Ehren gehalten wurden. Seine Exzentrik und der Rückzug in die Traumwelten seiner Fantasie wirkten wie ein Widerstand gegen die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Man fragt sich, ob diese Pracht und der Glanz seiner Schlösser eine Illusion waren – ein romantischer Traum, der in der Realität der modernen Welt nicht bestehen konnte. So bleibt Ludwig II. als ein Monarch in Erinnerung, der in seinem Streben nach dem Idealen und der Flucht in die Vergangenheit letztlich in einem unerbittlichen Konflikt mit der Zukunft stand.


    Unsere Wanderung ins Ammergebirge

    Unsere Tour ins Ammergebirge begann als wahre Herausforderung. Wir waren es nicht gewohnt, ständig bergauf zu gehen, und schon zu Beginn forderte uns die Strecke wirklich heraus. Stundenlang bergauf zu wandern, das merkten wir schnell, es war keine leichte Aufgabe. Doch der Weg bot immer wieder atemberaubende Ausblicke, die uns für die Anstrengungen belohnten. Am Ende hat sich die Mühe gelohnt, und um euch einen Eindruck zu geben, habe ich hier eine kleine Übersicht über unsere Route geteilt.

    Wir wünschen Euch eine schöne Woche. Grüße Martin.

  • Alter Kammweg Teil1

    Alter Kammweg Teil1

    Aussicht vom Pleßberg zum Fichtelberg und Keilberg

    Alter Kammweg Teil1

    Reisebericht Alter Kammweg Erzgebirge

    Zu Beginn unserer Reise auf dem Alten Kammweg, merkten wir erstmal wie ausgelaugt und fertig wir von den letzten Jahren waren. Es gab sowas wie eine Eingewöhnungsphase in den Urlaub. Bis wir diese dann durch hatten, dauerte das schon mal zwei bis drei Tage. Unsere Wanderung begann dann am Sonntag in Kraslice und führte uns nach Horni Blatna (ehem. Platten) eine kleine Bergstatt mit Eisenbahn Anbindung. Dies war zu Beginn eine lange Strecke – wir ware ja noch ausgeruht.
    Wir liefen dann weiter bis zum Fichtelberg, dort blieben wir dann zwei Tage. Auf einer Wanderung nach Cranzahl ging es dann über den Fichtelberg, von dem man eine schöne Aussicht hatte, mit der Fichtelbergbahn zurück nach Oberwiesental.
    Mit unserem Gepäck liefen wir dann weiter bis nach Satzung, einem kleinem Dorf an der CZ Grenze. Mit unserem kleinen Reiseführer bekamen wir ausreichend Infos über das Sudetenland und was die Geschichte (1. Weltkrieg, Nationalsozialismus und Kommunismus) hinterlassen hatten. Auf den Bildern kann man immer wieder erkennen, wie Steinhaufen Spuren nach ehemaligen Ortschaften geben.

    Mit der Wanderung konnten wir in eine vergangene Zeit eintauchen, wir konnten nach erleben, wie Menschen vor Generationen in diesen Gebieten lebten und wie das Leben damals war.
    Weiter ging die Wanderung bis nach Tissa, dort ist dann geologisch das Erzgebirge zu Ende. Ab hier gibt es dann Tafelberge und Sandsteinfelsen in den verrücktesten Formationen. Mit der Tageswanderung ins Bielatal konnten wir Gebiete erwandern, die in Zeiten des Kalten Krieges nicht zugänglich waren. Das war jetzt das Elbsandsteingebirge.
    Zum Schluss ging es über den höchsten Tafelberg des Elbsandsteingebirges von dem man eine imposante Aussicht in viele Richtungen hatte. Eine lange Pause legten wir an der Dresdner Aussicht ein.

    Das Fazit aus dem Urlaub war pure Erholung mit sportlicher Betätigung. Viele Eindrücke und imposante Aussichten. Die Bilder-Galerie kann man sich auch auf hoenisch.eu/photo ansehen, unserem Fotoporfolio.

    Viel Spaß beim lesen und Bilder gucken.